Digitalisierung bedeutet nicht Entmenschlichung

Morgen darf ich beim Webimpuls des BVMW über das Thema Digitalisierung mit zwei weiteren Expertinnen sprechen (schon angemeldet? Falls nicht – hier der Link zur >Anmeldung).

Für den Bereich Marketing bin ich ja quasi komplett digital unterwegs. Von Printwerbung verstehe ich kaum etwas, meine Welt ist online und virtuell, ob das nun Webseiten, Social Media oder andere Kommunikationswege sind, hier fühle ich mich zuhause. Und Corona hat uns gezeigt, dass auch die direkte Kommunikation mit unseren Kunden mit Zoom und Co. möglich ist (auch wenn es schön ist, wenn man sich persönlich treffen kann).

Alles in allem bin ich sicherlich als Fan von Digitalisierung einzustufen. Und als Fürsprecher für Social Media und ähnlichem, auch wenn ich mir der Tücken und Nachteile durchaus bewusst sind. Allerdings überwiegen für mich deutlich die Vorteile der digitalen Kommunikation, die enormen Reichweiten im Online Marketing sowie die Möglichkeiten, die immer besser werdende Tools in der Automatisierung, Bildbearbeitung etc. liefern.

Dabei ist es mir aber auch wichtig zu betonen: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Am Ende des Tages wollen wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen, die wir digital vermarkten oder sogar digital zur Verfügung stellen, Menschen erreichen. Und auch wenn ich Tools einsetze, die meine Effizienz steigern sollen, tue ich das, um weniger Zeit mit lästigen Routineaufgaben zu verschwenden, sondern um mehr Zeit für den persönlichen Austausch zu haben, um die Themen sorgfältig durchdenken zu können und empathisch eine Lösung für die jeweilige Herausforderung zu finden. Diese Freiräume gibt mir „die Maschine“. Aber nicht, weil ich den Menschen abschaffen möchte, sondern weil er mehr in den Vordergrund rücken soll. Denn Digitalisierung bedeutet nicht Entmenschlichung, im Gegenteil!

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