Die 5 Booster für Ihre Google-Auffindbarkeit

„Googeln“ - mit Google im Internet suchen, recherchieren. So steht es seit 2014 im Duden. „Bingen“ und „Yahooen“ haben keinen Eintrag in dem Nachschlagewerk. Ähnlich sieht es auch im Alltag mit der Beliebtheit der Suchmaschinen aus. Google ist Spitzenreiter mit 3,45 Milliarden Suchanfragen täglich, mit deutlichem Abstand folgen erst Bing und Yahoo. Andere Suchmaschinen sind so klein, dass sie in Auflistungen meist untergehen oder weggelassen werden. Das spiegelt sich auch in den Marktanteilen der Firmen wider, denn auch hier hat Google eindeutig die Nase vorne. Betrachtet man die Entwicklung der Anzahl der Suchanfragen über Google sieht man einen stetigen Anstieg über die Jahre hinweg. All das lässt sich einfach erklären mit dem umgangssprachlich gewordenen Ausspruch: „Google das mal!“

Google ist Teil des Alltags geworden und oft der schnellste Weg, um ein Rezept, eine Adresse oder ein Produkt zu finden, um eine Frage zu beantworten oder um sich zu informieren. Dabei schauen 86 Prozent der Nutzer nur auf erste. Google-Ergebnisseite. Suchergebnisse und Webseiten, die im Ranking weiter hinten liegen, werden also kaum aufgerufen. Wieso das so ist und wie Ihr Unternehmen einen Platz auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse erhalten kann, erklären wir hier.

Marktanteile Suchmaschinen 2017

Wie arbeitet Google – ein kurzer Blick hinter die Kulissen

Die organische Suche bezeichnet den unentgeltlichen Teil der Suchergebnisse bei Google, die über verschiedenste Ranking-Faktoren errechnet werden. Ziel von Google ist es dabei laut eigenen Angaben, das bestmögliche Ergebnis für den Nutzer anzuzeigen. Also das Ergebnis, das am passendsten für die gestellte Suchanfrage ist. Dabei sollen besonders sichere und nützliche Webseiten gefördert werden. Letztlich sind also die für den Nutzer einsehbaren Ergebnisse schon von Google gefiltert. Unter anderem zählen Crawling und Indexierung zu den ersten Schritten des Google-Algorithmus, die das Ranking der Seiten bestimmen. Beim Crawling überprüft die Software insbesondere neue Webseiten, Änderungen an bestehenden Webseiten und veraltete Links. Wenn ein sogenannter Crawler eine Webseite findet, werden die Seiteninhalte wie in einem Browser aufgerufen. Sie analysieren die wichtigsten Elemente –von den Keywords bis zur Aktualität der Website– und vermerken sie im Suchindex. Der Google-Suchindex umfasst Milliarden von Einträgen. Wie kann man sich mit seinen eigenen Einträgen von den Milliarden abheben und gegen die starke Konkurrenz durchsetzen?

Google Suchanfragen weltweit in Milliarden

Google Suchanfragen weltweit in Milliarden

5 Booster für Ihre Google-Auffindbarkeit

5 Booster für Ihre Google-Auffindbarkeit

Mit Hinblick auf den Google Algorithmus ist ein besonders effektives Mittel das Schreiben von keywortstarken Texte in ausreichender Frequenz. Konkret bedeutet das zunächst, sich darüber bewusst zu werden, unter welchen Keywords die Webseite gefunden werden soll und welche besonders ansprechend für die eigene Zielgruppe sind. Erst dann sollten die relevanten Keywords auf der eigenen Webseite eingebaut werden. Keywords sind Teil der Metadaten, wie unter anderem auch der Seitentitel oder Zwischenüberschriften. Diese werden von Suchmaschinen ausgewertet und lassen die Webseite im Browser gut aussehen und bestenfalls im Ranking von Google aufsteigen.

Unser Tipp ist die Installation von dem WordPress-Plug-In „Yoast-Seo“. Das Plug-In ist leicht bedienbar und nutzerfreundlich und zeigt Ihnen, an welcher Stelle es Ihrer Webseite an Keywords, konkrete Zwischenüberschriften oder kurzen, gut lesbaren Texten mangelt.

Darüber hinaus erweisen sich Backlinks zu der Webseite als sehr nützlich, um die Platzierung bei Google zu verbessern. Backlinks sind Rückverweise in Form von Links von einer Webseite auf eine andere. Die Popularität in Form von Anzahl und Seriosität der Backlinks wird von Google bei der Platzierung der Webseite positiv bewertet. Doch wie generiert man möglichst viele und zugleich seriöse Backlinks auf die eigene Webseite?

Unser Tipp: Ein Basis-Eintrag in Branchenverzeichnisse oder ein Experten-/Spezialistenportal für Ihre Branche ist in der Regel kostenfrei und führt den Nutzer ohne Umwege auf die Unternehmenswebseite. Damit stellen Branchenverzeichnisse eine Sammlung von Backlinks dar, die Ihrem Google Ranking zu Gute kommen. Und nicht vergessen: Jeder Webseite-Link, den Sie in Ihren Social Media-Kanälen teilen, stellt auch einen solchen Backlink dar.

Google selbst bietet zudem eigens entwickelte Tools für Unternehmen an, um diese bei Ihrem Onlineauftritt zu unterstützen. Zu diesen Tools zählt auch das Google-Business Konto, das Sie sich mit wenigen Klicks online anlegen können. Da auch Google von korrekten Informationen profitiert, ist das Tool kostenfrei.

Unser Tipp: Mit dem Tool haben Sie volle Kontrolle über die Angaben zu Ihrem Unternehmen und können kurzfristige Änderungen jederzeit selbst vornehmen. Beispielsweise kann nach einem Umzug der Standort geändert werden.

Eine weitere Möglichkeit einige Plätze im Google-Ranking gut zu machen, ist sogenannter Update-content. Hinter diesem Wort verbirgt sich letztlich nur, dass regelmäßig neue Inhalte auf der Webseite bereitgestellt werden sollten. Die Webseite bleibt damit interessant für den Google-Algorithmus, da häufig neue Inhalte gecrawled werden können. Doch neben dem Google-Algorithmus sollten auch die Besucher den neuen Content interessant finden.

Deswegen ist unser Tipp die regelmäßige Veröffentlichung kurzer Blogposts über Neuigkeiten der Branche, Ideen und Gedanken. Der Blog zeigt Google, dass die Webseite oft aktualisiert wird. Das wirkt sich positiv auf den Rankingfaktor aus und treue Besucher haben regelmäßig etwas zu lesen.

Zu guter Letzt gibt es die Möglichkeit Google Ads zu nutzen, bezahlte Werbeanzeigen über Google. Mit der Schaltung dieser Werbeanzeigen erscheint Ihr Unternehmen auf den ersten Plätzen der Suchergebnisse bei passenden Suchanfragen und in einem von Ihnen festgelegten geografischem Radius. Dazu wird ein individuelles monatliches Budget festgelegt, das pro Klick ausgeschöpft wird.

Unser Tipp: Sobald das Budget für die Google Anzeige erschöpft ist, verschwindet diese wieder von den ersten Plätzen. Gerade deswegen sind insbesondere auch die unentgeltlichen Möglichkeiten wichtig, um langfristig bei Google gefunden zu werden.

Falls Sie allerdings Ihre Meinung geändert haben und doch nicht auf Google gefunden werden wollen, folgen im nächsten Blogbeitrag die 10 besten Tipps, um bei Google nicht gefunden zu werden.

5 Booster für Ihre Google-Auffindbarkeit

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